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Kurzschluss 2012

Kurzschluss und de Samichlaus

Santiclaus du weise Ma
bisch jetzt au scho wider da
mit eme Wage voll Ysebahn-Irre
do dr Samichlausbrönsch go zfyre.
Du bisch jo scho alt und nümme so fesch
und mir hoffe dass Du e bitzeli Alzheimer hesch
so magsch sicher no mit uns suffe und frässe
und hesch hoffentligg all unseri Sünde lengschtens vergässe.  

Scho isch wieder e ganzes Johr verby
und bim EFB isches wie byme guete Wy
je länger dass den losch liege in Rueh
umso meh legt är qualitativ und alkoholisch zue.  

Die verschiedene Arome dien sich entwiggle
vo de Pensionierte und au däne wo no mien biggle
alli dien um d’Anlag umewandere
und jede ka irgend öpis besser als die Andere.

Dr eint macht d’Electronic und all par Meter e Block
dr ander duet Chlause imene rote Rock
und e andere macht jo godfrietstuzzli
im brune Sack dr schwiegend Schmutzli
mit em Sanddösli in der Hand
segglet ein durchs Anlageland
und du meinsch es käm bald go schneie,
überall duet är Sand zwische d’Schine yne streue
dä söll ruhig bym kindlige Sändele blybe
susch duet dr är nur wieder Schtütz ytrybe
d’Stürig bestoht us Wiederständ, Transischter und so Sache
wo de richtig mit Kabel noch em Schema muesch ynemache
dr Eric und dr Olli die dörfe nid fähle
wenn dr Walti dr Ybau denn duet befähle
dä liebenswärti Bassersdorfer-Clon
dä verstoht nämli schambar viel vom Strom
dä baut Teili y au wenn s gar nit nutzt
däm hets sicher scho e par Mol eini butzt.

Dr Rolf segglet dur d’Wagebeiz mit eme Bäse
duet de Gescht jede Wunsch vo de Auge abläse
är duet ganz graziös durch dr Wage danze
erstunlich by däm mächtige Ranze
dä Superbeizer, dä git eim z’dängge
jetzt mien mir den no e Mischlästärn an Wage hängge
sitt dä bi uns wirtet duet dr Hansruedi Gehri dumm gaffe
dä muess jetzt nämli wieder sälber schaffe.

Vogtwil, das isch im Schnidi sy Land
dä nimmt das Stellpult in die eigeni Hand
und wenn är druggt, är wöt e Signal uf rot
isch plötzli die ganz Aalag dot
denn froggt är schinheilig und e bitz vertruggt
„Wär her denn scho wider dr Notstopp druggt“.  

Ich sälber dues usserordendlig beduure
fall zur Zyt eher uf mit minere dumme Schnuure
und muess aber noch em 11. Juli nüm go schaffe
und ka den wieder meh als nur umegaffe
die Pensionierig git den hoffentlig neui Kraft
dass ich an der Alag wieder viel meh schaff
sunsch grieg ich den längerfrischtig no d’Gicht
und my Hügel heisst denn die unändligi Gschicht.  

Ich ka mir denn nümme alles leischte, spare goht vor
do bin ich e bitz niedig uf der Ruedi Gloor
wenn s by däm z’Rapperswil öppis z-Ässe git
den nimmt dä eifach syni Schofeuse mit
Är hoggt uffem Schiff, duet kräftig Kalorie biige
und sie duet hinterem Stürrad liege
blocht schnäll und hoorscharf am Uswysentzug verby
und isch denn z’Meile scho wieder derby
e’gwönlige Salat mit Mineralwasser isch den dr Lohn
für dä gwaltigi Marathon  

Die meischte EFBler hän dehai au e Frau
susch wär jo mängmol dr Alltag e bitz Grau
s’wird nie langwylig, hesch immer öppis z’tue
do luege d’Fraue guet drzue.
Damit Du bym koche denn au kasch koschte
muesch jetzt zerscht e mol go poschte
nimm nid’s Auto, dängg an dy Buch
und pump mer am mym Velo au no dr Schluch
ich ha no e Abfallsagg – e schwäre
und köntsch au grad no dr Komposcht läre
duesch bitte im Änggel no e Auto mole
und aschliessend chasch no e bitzeli Wy us em Käller hole
d’Wäschmaschine tönt so komisch hesch’s au ghört
gäl die hesch au gli entstört,
denn froggt si my no ganz verduzt
hesch eigentlig s’Auto au scho putzt
und nochem Dusche dänggsch denn dra
wott ich e suberi Schybe ha.  

Das isch guet so muesch nit lache
alli die Sache die ka ich mache
und my Frau duet nie übertrybe
sy wot eifach dass ich jung due blybe.    

Das isch aber aus’s Gheimnis vom EFB
zum Glück diens unseri Fraue nid gseh
do kasch zämehogge im Wage bymene Bier und by Schoggi
und schnurre über die neuschti Loggi
kasch neui Witz de Kollege zum Beschte gäh
und so viel Kallorie wie du wotsch zue dir näh
es sin alli do, ob arm oder rych
denn es goht fascht allne Kollege glych
deheim muesch seggle und trainiere
und do kasch geischtig in dr’Ysebahn flaniere
do griegsch kai Uftrag und s’schwätzt niemerds dry
do herscht richtigi Pufferphilosopie.
und alli finde die Freiheit toll
drum isch am Mitwuch dr Wage immer voll.  

Liebe Santiclaus du weisch das alles scho
und bisch trozdäm wieder zue uns cho
viellicht hesch Du dehai au e’Frau
niemerds weiss das so genau
denn nur dr Schmutzli um di ume z ha
ich glaub das längt keim rächte Ma
doch in eim isch dr Schmutzli de meischte Fraue überläge
will är sys Schwige so guet duet pfläge.  

Und hesch du e Frau, han ich dir e Offärte
mir würde uns freue wenn Du by uns Mitglied wurtsch wärde
denn köntsch am Mittwuch au mit uns zämmehogge
und mit uns über unseri Freiheit frohlogge
über d’Fraue läschtere könnte mer bis tief in d’Nacht
und au Luschtig hän mir uns über sy gmacht
d’ Fraue mien vo däm nüt wüsse
wenn mir alls heim kömme dien mer si zärtlig Küsse
und am 6. Dezämber wie all Johr
kunsch Du in dr rote Uniform ans Wagetor
und redisch uns denn e Bitz ins Gwisse
kasch is au e bitzeli zämeschysse
und zur Strof, saischs mit gomilfo
mien mir wieder e Jor lang in EFB go.
Und unseri Fraue stuune den nid schlächt
und glaube sy haige wirggli rächt
die löhn uns denn immer go us Höffligkeit
denn dr Santiclaus hets schliesslig gsait
und au du hausches ab usem Schwarzwald vo de Schwobe
und kunsch zu uns am Mittwochzobe
und ohni Bart und in der zivile Robbe
kasch au mit uns kneunle und unser Präsi lobe
denn är nimt dy sofort uf mit Präsitialentscheid
jetzt bin ich fertig – s tuet mer leid.  

Bachebüli, 7.12.2012                           Kurzschluss