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Kurzschluss 2010

Santi Claus

Jetzt isches wieder Zyt - im Winter und mitem erschte Schnee
dass me dä roti Ma wieder umelaufe duet gseh
Im Schlepptau het är e dunggli Gschtalt
wo by ihm wohnt im dunggle Wald.

Und är isch gfolgt, däm Stärn – wo strahlt und blitzt
und vorne uf synere Kiehlerhube sitzt,
und spöter duet är uns Modällbausgselle
wieder dä Saich vom Eseli im Wald usse verzelle.

Dr Schmutzli duet sich nie beklage
obwohl är dä schwäri Sagg muess trage
dört drin hets Sache wo der Chlaus duet verschängge
will är immer an die liebe Mensche duet dängge
doch händ ihr’s alli au scho gmerkt?
In däm Wage het är no nie dr Sagg usgleert.

Was isch doch dr’Walti für e Liebe
är duet ständig Laschtwäge uf’d ROLA schiebe
und duet mängmol nit nur eins, sondern e ganze Huufe
Appizäller-Bier aständig und suber leersuffe
und versorgt syni Fläschli in dr leere Harasse
und aschliessend duet är wieder guet ufpasse
dass alli an ihrem Modällbahnegge schön schaffe
und nit nur blöd im Lokal umegaffe
är wird vo allne richtig gschätzt und gliebt
aber vom Chlaus het är sälte e Gschänkli kriegt.

Dr Heinz, dä duet – trotz sym Schoggimüsli-Ranze
am Fahrobe immer gschmeidig unter d’Anlag danze
är het d’Finger uf de Schaltknöpf possizioniert
und är passt uff das wirgglig nüd passiert
und Züg fahre in Schattebahnhof ihne und uuse
däne isch es glych, wenn dr Heinz dört duet pfuuse
doch bevor dr’ganzi Bahnhof überlauft
und sych jede wieder d’Hoor usrauft
het dr’Schydi ganz veruggt
uff dr Notstopptaschte ummedruggt
und den sait dä Ma vo Welt
welle Dubbel het denn die Waiche wieder gstellt.
S’Chaos im Bahnhof isch schnäll behobe
so ruck-zuck, zack-zack wie by de Schwobe.
Dr Schnydi schreit plötzlig wie ne’Fanfahre
achtung ich los en jetzt wieder fahre
uf de Glais het sich zwar nüd bewegt
aber am Bahnhof hets plötzlig ganz anderscht gschmeckt.
Dr Schnydi maint ganz ohni Kohl
mir isch’s jetzt wieder richtig wohl.
By däm Lärme isch denn dr’Heinz verwacht
und het sich wieder an d’Arbet gmacht
ei Zug um dr’Ander isch ans Tagesliecht ko
und het sy Platz uf dr Anlag igno
so het sich dr Heinz us eigener Kraft
wieder Platz für s’nägschte Pauseschlöfli gschaft.
E Gschänggli vom Glaus – sisch Fählalarm
die neue Sogge gän im Chlaus jetzt warm.

Wenn e’so farbigi Mäppli dur dr Ruhm dure schwebe
und ein sich kräftig an däne duet hebe
im Gäle hets Gäld, Check und so Sache
Im Rote hets Utensillie wo me Beleg drus ka mache
das ich dä Ma wo jede kennt
är wird by uns Peter dr’Finanzschef gnennt.
das isch e Buechhalter wies im Buech inne stoht
fählt dam nur ei Rappe - denn wird är scho rot.

Dä isch by uns emol go schysse
und het scho zum Vorus e Blatt Papier abgrisse
und hetz wisch ne’m Drugge und Furze
Immer wieder gwartet – e Momänt e kurze
und het uf däm Blatt alles schön suber notiert
damit au über dä Vorgang e Beleg exischtiert.
S’gflyglete Wort vom Präsi liegt alle in de n’Ohre
Ja, häsch dänn dä Schysbeleg scho wieder verlore.

Vor öpe e’me Johr do bin ich richtig verschrogge
nai – nid wäge däne luute Kircheglogge
do kunnt dr Eric duuch und blaich
und maint es isch e riese Seich
im Spital hän die, sisch ganz vereggt
my Hand in dä Pariser ihnegsteckt.
Was hesch den gmacht, du arme Siech
kum verzell mers und nimm no ne’Bier
är holt tief Luft, griegt Falte uff der Stirne
und gsech wie är denn afot mit hirne.

Also ich by glaub ich zerscht - dört uffe gloffe
und ha scho vorhär öpis gsoffe
und d’obe han ich e’Pause gmacht
und zämme hän mer e’bitzeli glacht
und pläuderlet so wie sich das gheert
und no ei, zwei Fläsche zäme gleert
denn hän mer is mit eme Schnaps fyr dr Heimwäg gsterkt
bim laufe - han ichs scho e’Bitzeli gmerkt
jetzt lueg die Beiz het au no offe
und schnäll hän mir no twei, drey gsoffe
ich ha die Latärne gseh – und denn het’s kracht
und im Spital bin ich mit däre Hand verwacht.
dr Doggter sait s’isch alles gfliggt
und ich hoff das ihri Hand bald wieder richtig tickt
zum Glück hän sy öpis gsoffe sie guete Maa
suscht hätte Sie furchtbari Schmärze ka.

Die Gschicht isch nid wohr – es isch alles gloge
und ich hoff es überspannt nid der Astandsbooge
die Gschicht isch nur e so mtleidig – me glaubt’s fascht nit
Dass es villicht das Johr für dr’Eric emol e Gschänggli git.

Zum Abschluss vomene schöne Clubobe, hogge mir immer
in unserem Waage, däm exklusive Herrezimmer
und verzelle enander luschtigi Sache
was mir alls im Gschäft für Saich dien mache
oder vo unsere liebe Fraue
wo uns räschtlos liebend dien vertraue
das mergsch am beschte, sisch unerheert
das Steimuur no immer zum Usgangsrayon gheert
wenn Du ihne kunsch hets vor em Büro links e’Gschtell
dört druf liege, segs wies well
immer ganz e’Huffe Sache
wo die als Clubmitglied fründlig allache
do läsisch d’Näme vo alle Kollege
wo ihri Sammlig dehaime pflege
die hän bim Gehri alles bschtellt
was in däre Sammilg no fählt
als Spediteur wärsch e ryche Ma
wenn Du alli Transpört vom Gehri zum Club chöntisch ha.

Mainsch het dä Hösi doch sau blöd do
wo n’ich mit em ha welle an d’Usstellig am Bodesee go
ich gang nid über d’Gränze, zu dähne Schwobe
fot är ganz plötzlig avo tobe,
die könne ihri Modällbrotwürscht sälber frässe
das ich die Bsuech - das kasch vergässe.

Die Schwobe sin doch alli schwul
är kriegt fascht e Bitzeli Schuum vor em Muul.
jetzt beruhig die Hösi - was hesch plötzli gege d’Schwobe
friener hesch die nid gnueg kenne lobe.

Natürlig hesch uf dr’Fahrt zum Brocke
miese stoh - und hesch nid könne hogge
will du – sage mirs kurz und barsch
unvorsichtig, mit dim digge n’Arsch
ufs Tischli ghoggt bisch, in däm Wage
und um do ehrlig d’Wohret d’sage,
das Tischli isch in Panik grohte
und liegt denn plötzlig ufem Bode
me het dirs agseh guete Maa
hai hesch Du Angscht vo dr Frau Schatschabe ka
dass die die packt und den unghemmt
zwische ihri zwei grosse Töfflampe klemmt.

Jetzt vot är erscht richtig avo flueche
und sait - die dien mi jo immer no sueche
Ich ka nit über d’Gränze – die wän my verhafte
wäge Wandalismus an dütsche Erungeschafte
drum cha ich nüm in Schwarzwald go Gschänkli hole
und wohn jetzt im Aargau im e’Wald by Wohle
und das weiss doch jede Goof
das isch scho e schlimmi Stroof.

Drum git’s au das Johr kai Gschänkliexszäss
ich spar jo no für e allfällige Prozäss
wo die Dütschi Bahn gege my chönt starte
solang wott ich jetzt aber nümme warte.
Ich wott jo d’Polize nid sch vo wytem warne
und due my drum jetzt viel besser tarne.
Dr Merzedes muess wägg, und s’näggscht Johr - ihr Barbare
due n’ich im Fiat Uno bim Clubwage vorfahre
denn ha n’ich immer no e fahrbare Untersatz
aber dört drin hänn denn d’Gschänggli au wieder kai Platz.

Liebe Santiglaus Du muesch uns nüt mitbringe
und muesch uns au kai Liedli singe
kum eifach wieder verby und due Gschänklistaub streue
do drüber könne mir uns am meischte freue
denn dä Gschänklstaub - do kasch guet lache
duet unseri Fraue unempfinlich gege Gehri-Rächnige mache.

Liebe Schmutzli, liebe Chlaus chömmet guet hai
Und löhnt uns Bänler nie ellai
Mir hän uns dra gwöhnt – ach welch ein Graus
Nid jede Club het als Presi en Chlaus.


Kurzschluss